Die Senator Entertainment AG (General Standard, ISIN DE000A0BVUC6, Symbol: SMN1) hat mit dem in Los Angeles beheimateten Fonds Winchester Capital International eine Finanzierungs- vereinbarung getroffen. Die Senator Gruppe erhält hierdurch die erforderliche Liquidität zur Finanzierung ihrer Filmakquisitionen sowie deren Vermarktung in 2010. Damit ist es dem Unternehmen 15 Monate nach dem Beginn der Restrukturierung erstmals wieder gelungen, im Kapitalmarkt Finanzmittel für die Investition in neue Filme aufzunehmen. Auch im Inland rechnet der Konzern mit einer Entspannung der aktuellen Finanzierungseinschränkungen, vor allem im Hinblick auf die Bemühungen des Vorstandes um eine langfristige Finanzierung der Senator-Gruppe.
Als Filmverleih und -produzent ist Senator darauf angewiesen, die Anschaffung und Produktion von Filmen vorzufinanzieren. Die Vereinbarung setzt das Unternehmen unter anderem in die Lage, einige größere Filmproduktionen im ersten Halbjahr 2010 optimiert herauszubringen. Dazu zählen u.a. das deutsche Bergdrama NANGA PARBAT über die Tragödie der Brüder Reinhold und Günther Messner, der mit sechs Oscargewinnern besetzte Musicalfilm NINE sowie die ebenfalls mit prominenten Darstellern besetzten Filme A SINGLE MAN und THE ROAD.
Senator Entertainment erhofft sich von diesen Filmen und den sie flankierenden Marketingmaßnahmen einen größeren Erfolg, als es dem Unternehmen zuletzt mit den beiden letzten Filmen DIE TÜR und NEW IN TOWN beschieden war. Gegen den simultan in den Kinos anlaufenden Blockbuster „New Moon – Biss zur Mittagsstunde“ konnten sich die Titel nicht wie erhofft behaupten und blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Dadurch bedingt wird sich das zuvor erwartete positive operative Ergebnis der gesamten Senator Gruppe für das Geschäftsjahr 2009 nicht realisieren lassen.
Ende der Ad hoc Mitteilung
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Ad-hoc: Senator Entertainment AG sichert sich Kapital für die Anschaffung und Vermarktung seiner neuen Filme
07.12.2009

